kabelkunst blog

robert schuhmann preis

Posted in installativ by maik on 30/06/2011

der robert schuhmann preis, der mit einer ausstellung im ‚cercle‘ in luxembourg verbunden war und bei dem p. neumann vom z_k_k ausgestellt hat, ging an simon rummel und mathis collins.
von philipp neumann und dem z_k_k wurden mehrere arbeiten präsentiert:

die arbeit ‚restrisiko‘ setzt sich aus 2 länglichen wasserbecken zusammen in denen je eine pumpe steht. in den becken befindet sich schwarze tinte gemischt mit wasser. jede der pumpen befördert das beckenwasser ins jeweilig andere becken und bringt dies somit zum überlaufen. die pumpen werden über 2 fußschalter gesteuert die von den rezipienten zu betätigen sind.

photo von roger wagner

die arbeit musste im vorfeld der eröffnung viel diskussionsstoff überstehen. durch ihre inhaltliche bedeutung, der rezipient kann die becken zum überlaufen bringen und verschmutz damit den ausstellungsraum (hier liegt das restrisiko), und der tatsache dass der cercle mit teurem hochempfindlichen mamorboden frisch ausgestattet wurde, gewann der titel auch für das z_k_k an weiterer bedeutung: es bestand die möglichkeit dass die installation gar nicht erst ausgestellt werden durfte. zur lösung beigetragen hat dann letztendlich der fakt dass in die becken lediglich normales wasser gefüllt worden ist und die tinte augenscheinlich in einem kanister neben den becken stand.

auch wurden im haus, z_k_k-typisch wieder spezielle kabel verlegt:

link_robert-schuhman-homepage

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z_k_k beim Prix d’Art Robert Schuman

Posted in neues by maik on 09/05/2011

am 19. mai eröffnet in der Cercle am Place d’Arme in Luxembourg-stadt die diesjährige Robert Schuman-kunstpreisausstellung. mit dabei ist neben solo-arbeiten von philipp neumann auch eine z_k_k arbeit mit dem titel ‚restrisiko.

Kunstpreis / Prix d’art Robert Schuman
Der Kunstpreis / Prix d’art Robert Schuman wird in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben. Die Preisverleihung, die alle zwei Jahre in einer der vier teilnehmenden Städte (Luxemburg, Metz, Saarbrücken, Trier) stattfindet, wurde 1991 ins Leben gerufen und geht auf die Initiative der damaligen Kulturdezernenten und Bürgermeister zurück.

Jede Stadt nominiert jeweils einen Kurator, der wiederum vier Künstler auswählt. Jeder Künstler kann bis zu fünf Kunstwerke ausstellen.

  • Für Metz hat Marie Cozette (Direktorin des Centre d’art contemporain La Synagogue de Delme) Benoît Billotte, Mathis Collins, Marco Godinho und Justin Morin ausgewählt.
  • Für Saarbrücken hat Dr. Ingeborg Besch (Kunsthistorikerin und Galeristin) Sven Erik Klein, Philipp Alexander Neumann, Susanne Specht und Gisela Zimmermann benannt.
  • Für Trier hat sich Laas Koehler (Kurator und Konzeptkünstler) für Rut Blees Luxemburg, Simon Rummel, Daniel Schieben und Markus Zender entschieden.
  • Die luxemburgischen Künstler wurden von Dr. Sabine Dorscheid (freie Kuratorin, Kunsthistorikerin) ausgewählt: Christophe de la Fontaine (Schnittstelle Kunst/Design), Catherine Lorent (Malerei), Armand Quetsch (Fotografie) und Danielle Scheuer (Collage, Zeichnung).

Sabine Dorscheid zeichnet zudem verantwortlich für den Katalog und die diesjährige Präsentation.

Bis zum 10. Juli ist die Ausstellung im Cercle an der Place d’Armes täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Der Cercle ist ein historischer Ort, an dem von 1952 bis 1967 der Besondere Ministerrat der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl tagte. Er wird nach fünf jährigen Renovierungsarbeiten als Kultur- und Tagungszentrum im Herzen der luxemburgischen Hauptstadt wieder eröffnet.

Bilder der arbeit sind in kürze hier zu sehen.

Prix d’Art Robert Schuman